Bericht über unsere Wanderung zum Geiststein am 19.2. 2017

42 motivierte Wanderfreunde aus Urbach und Umgebung machten sich an diesem milden Vorfrühlingstag auf den Weg. Über die 6-Wege-Kreuzung ging es an den Bärenbach. Beim ersten Halt gab es dort eine kleine Aufgabe zu bewältigen: Aus vielen verschiedenen Knospenzweigen versuchten wir, die gleichen zusammenzufinden und der richtigen Baumart zuzuordnen- gar nicht so einfach! Doch es gab gute Naturkenner und so war die Aufgabe rasch gelöst.

Weiter gings durchs Litzelbachtal entlang dem alten Verbindungsweg zwischen Urbach und Walkersbach. Wir lauschten der alten Legende vom spukenden Samet-Hansel, der hier zuweilen sein Unwesen treibt, und so manchem lief es dabei kühl den Rücken hinunter…

Bald schon tauchte der Sandsteinfelsen des Geiststeins vor uns auf. Nach kurzer Rast erfuhren wir einiges über die interessante Vergangenheit dieses besonderen Ortes als Zufluchtsstätte der verfolgten Wiedertäufer im 17. Jahrhundert.

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Unser Weg führte uns steil bergan durch den lichten Winterwald. Über den Felsenklingenweg gelangten wir von oben her auf die Freifläche des Plüderwiesenhofs. Hier erfuhren wir Wissenswertes über die botanischen Besoderheiten dieser mageren Wiesenflächen und riefen uns ins Gedächtnis, dass vor über 30 Jahren ernsthaft in Erwägung gezogen wurde, hier einen Golfplatz zu bauen. Eine Teilnehmerin hatte sogar ein original Flugblatt von 1983 dabei, auf dem zu einer Unterschriftenaktion dagegen aufgerufen wurde. Glücklicherweise wurde der Golfplatz schließlich an anderer Stelle gebaut und dem Plüderwiesenhof wurde die wunderschöne naturnahe Umgebung erhalten.

Bergab zum Bärenbach , der Anstieg zur Hagsteige ließ uns nochmal schwitzen! Doch entlohnt wurden wir mit dem herrlichen Ausblick vom Alten Berg hinunter über Urbach und das Remstal. Die abschließende Einkehr im „Löwen“ hatten wir uns nun redlich verdient und ließen bei Speis und Trank die Wanderung in gemütlicher Runde ausklingen.

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