Bericht über die Hauptversammlung am 20.1.2017

Zahlreiche Mitglieder erschienen in der Gaststätte „SC-Treff“ und wurden vom 2.Vorsitzenden Uwe Muck herzlich begrüßt.

Nach der Verabschiedung der Tagesordnung folgte ein Gedenken der Verstorbenen:
Hans Nirk verstarb im Januar 2016, im Mai verstarb Eberhard Daiss, Helmut Mihalek und Kurt Weller verstarben im Januar 2017.

Rolf Grass hielt einen bewegenden Nachruf auf unseren langjährigen und über die Maßen engagierten Vorstand Eberhard Daiss, der sich mit sehr viel Herzblut in der Albvereinsarbeit engagierte und dem die Ortsgruppe sehr viel verdankt. Vor allem der Naturschutz und die Jugendarbeit waren ihm eine Herzensangelegenheit und er brachte sehr vieles in Gang.

Uwe Muck bedankte sich als kommissarischer Vorstand bei den Mitgliedern für alle Arbeit und Aktivitäten des vergangenen Jahres. Das Jahr wurde für uns alle überschattet durch den plötzlichen Tod unseres Vorstandes Eberhard Daiss im Mai. Dadurch tat sich eine riesige Lücke auf und man merkte erst einmal, wie stark er doch als „Zugpferd“ war und dass doch alle Fäden bei ihm zusammengelaufen waren. Die Geschäfte des Vereins wurden von Uwe Muck als 2. Vorsitzender kommissarisch weitergeführt. Er bedankte sich für das ihm entgegengebrachte Vertrauen und alle Unterstützung in dieser schwierigen Zeit. Dadurch, dass alle zusammenhalfen, konnten doch alle für das Jahr geplanten Aktivitäten durchgeführt werden.

Der Kassenbericht unseres Kassierers Siegfried Eberwein ergab, dass das abgelaufene Jahr ordentliche Einnahmen brachte, was vor allem unseren Festigkeiten zu verdanken ist.
Die Kassenprüfer bestätigten eine einwandfreie Kassenführung. So wurden der Vorstand und der Kassierer von den anwesenden Mitgliedern einstimmig entlastet.

Es folgten die Berichte der Fachwarte:

Frauke Klaus als Wanderwartin, die krankheitsbedingt selbst leider nicht anwesend sein konnte, ließ über ein interessantes und umfangreiches Wanderjahr berichten mit abwechslungsreichen Touren und vielen zurückgelegten Kilometern.

Herbert Brauchler gab Einblick in sein umfangreiches Wirken als Wegewart und verabschiedete sich gleichzeitig von dem Amt. Er hat bereits im Laufe des Jahres Johann Kowollik als seinen designierten Nachfolger in die Tätigkeit gut eingearbeitet.
Ebenso verabschiedete sich Karl-Heinz Karus aus seinem Amt als Seniorenwart. Er war nicht persönlich anwesend, gab aber schriftlich einen Rückblick über viele interessante und gut besuchte Seniorentouren. Auch für das kommende Jahr wurde ein abwechslungsreiches Seniorenprogramm auf die Beine gestellt, obwohl sich keine Person offiziell für das Amt als Seniorenwart finden ließ.

Petra Grockenberger als Familienwartin gab einen Rückblick auf die vielen Veranstaltungen der Familiengruppe. Sie wurden meist zahlreich besucht, jedoch besteht nach wie vor das Problem, dass sich die jungen Familien nicht fest an den Verein binden möchten, sondern aus der Vielfalt der Angebote das mitnehmen, was für sie gerade passt, oft auch sehr spontan. So ist die Familiengruppe leider noch nicht zum Selbstläufer geworden sondern bedarf nach wie vor einer aufwändigen und umfangreichen Organisation von Seiten der „Macher“, was zum größten Teil von Petra Grockenberger geleistet wird. Unterstützung bekam sie durch viele Vereinsmitglieder, die ganz praktische Arbeit bei einzelnen Veranstaltungen leisteten, wofür sich Petra herzlich bedankte.

Zum festen Team der Familiengruppe gehört inzwischen Bärbel Baumgärtner, die auch im kommenden Jahr einzelne Teile des Programms übernehmen wird. Außerdem gibt es zwei weitere Frauen, die je nach persönlicher Kapazität mithelfen wollen und sich aktiv an der Programmplanung für´s kommende Jahr beteiligt haben. Petra signalisierte jedoch deutlich, dass sie sich weitere Entlastung dringend wünscht und forderte alle Mitglieder auf, sich darüber Gedanken zu machen.

Für langjährige Mitgliedschaft wurden als nächstes geehrt:

Doris Härer für 40 Jahre Mitgliedschaft und Michael Schwenk für 25 Jahre Mitgliedschaft


Ein mit Spannung erwarteter TOP waren sicherlich die Wahlen.

Dazu gab es folgendes anzumerken: Trotz intensiver Suche konnte niemand gefunden werden, der sich für eine Wahl zum ersten Vorstand zur Verfügung gestellt hätte. Bis kurz vorher war daher noch nicht klar, wie es mit der Vereinsführung in Zukunft weitergeht. Schließlich orientierte man sich am dem Weg, den verschiedene andere OGs bereits beschreiten (u.a. beipielsweise Schorndorf recht erfolgreich), indem sie ein Vorstandsteam haben, das gemeinschaftlich den Verein führt. Nur unter diesen Umständen waren Uwe Muck und Armin Kazmaier bereit, weiterhin im Vorstand mitzuwirken. Als dritte Person konnte Bärbel Baumgärtner dazugewonnen werden. Nachdem die anwesenden Mitglieder mit dieser Regelung einverstanden waren folgten die Wahlen, wobei die drei einstimmig in den Vorstand gewählt wurden.IMG 2532 Homepage Hauptversammlung

Anschließend stimmten die anwesenden Mitglieder einer entsprechenden Änderung der Vereinssatzung in diesem Punkt zu. Das neue Vorstandsteam bedankte sich für das entgegengebrachte Vertrauen und unterstrich gleichzeitig, dass der Verein durch die Aktivität der Mitglieder lebendig ist und ein Vorstand ohne aktive Mitglieder nicht viel bewirken kann. Die verschiedenen Zuständigkeiten und Schwerpunkte innerhalb des Teams werden sich in der nächsten Zeit heraus kristallisieren und sicherlich mit zunehmender „Arbeitsroutine“ entstehen.


Als Beisitzer wurden Dieter Nowak und Heinz Elsen wieder gewählt.


Neu ins Amt des Wegewartes wurde Johann Kowollik gewählt. Es konnte ganz spontan ein Stellvertreter gefunden werden: Stefan Sauer aus Schorndorf.

Die Ämter von Senioren-, Presse- und Naturschutzwart konnten leider nicht offiziell besetzt werden.

Schließlich stellte unter dem TOP „Verschiedenes“ unser Mitglied Karl Schips noch eine interessante Idee vor, die teilweise noch im Gespräch mit Eberhard Daiss entstanden war:
Er schlug vor, anlässlich der Gartenschau einen Rundgang durch Urbach zu initiieren zu den verschiedenen Bäumen, die beim Tag des Baumes im Laufe der Jahre gepflanzt wurden. Eine begleitende „Audio-Tour“ könnte über die verschiedenen Bäume informieren, ein „Jahrbuch der Bäume“ könnte Besonderheiten festhalten. So könnte etwas Verbindendes geschaffen werden zwischen Rems und Hagsteige quer durch Urbach. Schön wäre es, wenn sich jemand fände, der diese Idee weiterverfolgt und konkretisiert…..


Auf den offiziellen Teil der Sitzung folgte der gemütliche Teil.



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